Erstens: Weil Essen an und für sich glücklich macht, zufrieden und fit. Wenn man keine Angst vor dem Essen hat – und das Richtige isst. Hungern macht nicht glücklich, Angst vor dem Cholesterin im Ei, der Kalorie im Eis auch nicht. Kennt jeder. Zweitens: Weil Essen nicht nur den Körper mit Nährstoffen versorgt, sondern auch Baustoffe für Gefühle liefert. Für Fröhlichkeit. Kleines Beispiel: In Fisch steckt DHA-Fett. Das regt die Bildung von Serotonin an, dem körpereigenen Botenstoff für Glücksgefühle. Menschen mit niedrigen DHA-Spiegeln sind depressiv. Oder, wenn Sie Eiweiß mit Kohlenhydraten kombinieren, Garnelen mit Naturreis, Joghurt mit Obst, bastelt sich das Gehirn belebende Botenstoffe Dopamin und Norepinephrin. Stoffe, die motivieren, munter und gut drauf machen. Das passiert nicht, wenn Sie nur Kohlenhydrate essen (Brot, Nudeln, Süßes) oder nur Eiweiß essen (Fisch, Geflügel, Milchprodukte, Hülsenfrüchte).